Login
Neu anmelden

Vorbildlicher Brandschutz im Bezirkskrankenhaus Landshut

Das Bezirkskrankenhaus (BKH) Landshut ist ein modernes psychatrisch-psychosomatisches Krankenhaus, das von einer schönen Gartenanlage umgeben ist. Fünf zweistöckige Häuser sind um einen Zentralbau gruppiert und mit diesem durch verglaste Gänge verbunden.

Bild: BKH Luftbild <a href="http://www.lvg.bayern.de" target="_blank">© LVG Bayern</a>
Bild: BKH Luftbild © LVG Bayern

Unter dem Dach des Bezirkskrankenhauses Landshut sind die Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche vereint. Die Versorgungsverpflichtung der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik erstreckt sich auf die Stadt Landshut und die Landkreise Landshut, Kelheim und Dingolfing-Landau. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist wegen der Größe des Versorgungsgebietes (gesamt Niederbayern) auf die zwei Standorte Landshut und Passau verteilt. Beide Kliniken bieten eine konsiliarische Mitversorgung der umliegenden Krankenhäuser an.
Seit der Eröffnung im Jahre 1993 hat sich das Bezirkskrankenhaus zu einem wichtigen Bestandteil des Gesundheitswesens in Niederbayern etabliert. Eine wichtige Etappe auf dem Weg der ständigen Verbesserung war 2005 die Zertifizierung des Qualitätsmanagement-Systems. Eine weitere dann die Fertigstellung der neuen flächendeckenden NOTIFIER Brandmeldeanlage durch die SCALTEL AG.

Im Bild von links: Peter Utz Elektromeister und zweiter Brandschutzbeauftragter des BKH Landshut, Georg Knechtskern, Elektriker des BKH Landshut, Thomas Guggenmos, Account Manager der Scaltel AG, Reinhold Meichsner, Technischer Betriebsleiter und erster Brandschutzbeauftragter des BKH Landshut, Martin Heller, Gebietsleiter Vertrieb Süd der Notifier Sicherheitssysteme GmbH
Im Bild von links: Peter Utz Elektromeister und zweiter Brandschutzbeauftragter des BKH Landshut, Georg Knechtskern, Elektriker des BKH Landshut, Thomas Guggenmos, Account Manager der Scaltel AG, Reinhold Meichsner, Technischer Betriebsleiter und erster Brandschutzbeauftragter des BKH Landshut, Martin Heller, Gebietsleiter Vertrieb Süd der Notifier Sicherheitssysteme GmbH

Das Thema Sicherheit steht gerade auch im Zusammenhang der Arbeit mit teilweise besonders schutz- und hilfebedürftigen Menschen im Vordergrund.
Das innovative Brandmeldekonzept, das in enger Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen des BKH Landshut unter Leitung von Herrn Reinhold Meichsner (Technischer Betriebsleiter und erster Brandschutzbeauftragter des BKH Landshut), dem Planer Thomas Heimerl von der BBS Projekt, den Fachleuten der SCALTEL AG und der NOTIFIER Sicherheitssysteme GmbH, erarbeitet wurde ist so konzipiert, dass bei Brandentstehung der Alarm an alle Stationszimmer (14 Pflegestützpunkte) in den fünf Gebäuden geleitet wird und zusätzlich die Verantwortlichen im Haus über zur Zeit 40 schnurlose Telefone (DECT, unbegrenzt ausbaufähig) informiert werden. Die DECT-Telefone sind über eine ESPA 4.4.4.-Schnittstelle mit der BMA verbunden. Diese Lösung ermöglicht eine Alarmierung des Personals in den Stationen in Form eines "stillen Alarms", um Panikreaktionen der Patienten zu vermeiden. Bei einem Alarm werden Gebäude, Zimmernummer und Rauchmeldernummer auf 15 installierten Anzeige-Tableaus vom Typ NFR4P im BKH exakt wiedergegeben. In den Pflegedienstleitungen und der Haustechnik sind IDR-6a Anzeige-Tableaus verbaut worden.

Anzeige-Tableau IDR-6A
Anzeige-Tableau IDR-6A

Um die 5 Häuser mit ihren 150 Zimmern und 220 Betten optimal abzusichern wurden fünf Brandmelderzentralen vom Typ NF 5000 mit jeweils 4 Ringen installiert. Mehr als 100 Druckknopfmelder, 417 optische Melder, 208 Multimelder, 2 Thermomelder und 15 Lüftungskanalmelder komplettieren gemeinsam mit 18 Sirenen und 181 Sockelsirenen die hocheffiziente BMA.
Eine besondere Herausforderung an das Sicherheitskonzept stellten u.a. zwei Klimaanlagen im Serverraum dar, die stark verwirbelnd die Luft im Raum ansaugen. Um trotzdem eine frühestmögliche Rauchdetektion sicherstellen zu können, kamen hier 4 VIEW-Melder zum Einsatz.
Auch die besondere Aufgabe des Umbaus während des laufenden Krankenhausbetriebes sowie des Umbaus der gesamten Stichleitungen auf Ringleitungstechnik konnten Dank der Fachkompetenz der SCALTEL AG - Mitarbeiter und der reibungslosen Zusammenarbeit mit dem technischen Team des BKH Landshut optimal gelöst werden. Um Ausfälle in der Überwachung zu vermeiden, wurde die neue Anlage parallel aufgebaut und die Stationen nacheinander umgerüstet.


Anzeige-Tableau NFR4P
Anzeige-Tableau NFR4P

Das sehr komplexe Management bzw. die Ansteuerung der automatischen Türöffnungen, der Brandschutztore, Blitzleuchten, Lichtrufgruppenleuchten, Schranken (Zufahrten) und auch der Hauslüftungen erfolgt über 132 Steuerungen, bestehend aus M701, CMX10 und MMX16-Modulen.
Auch in Bereichen, in denen eine Alarmierung über Sirenen nicht gefordert wird - in diesem Fall die Kellerräume und der Speicher - wurden entsprechende Sirenen zur rechtzeitigen Information der Mitarbeiter installiert. Zur optimalen Information der anrückenden Feuerwehrkräfte wurden im Außenbereich der Häuser zusätzliche Blitzlichter an den Gebäuden angebracht.
So verwundert es auch nicht, dass der Stadtbrandrat von Landshut, Erich Gahr, die BMA des Bezirkskrankenhauses Landshut bei seinem Besuch im November 2008 nicht nur sehr positiv beurteilte, sondern darüber hinaus ein erfreuliches Fazit zog: Der Brandschutz im BKH Landshut ist nach Einschätzung der Feuerwehrleute vorbildlich.



Foto: BKH Innenansicht, MB
Foto: BKH Innenansicht, MB

Auch der Technische Betriebsleiter des BKH Landshut Reinhold Meichsner ist sehr erfreut darüber, dass seit der Fertigstellung der neuen Brandmeldeanlage kein einziger Fehlalarm ausgelöst wurde und äußert sich darüber hinaus sehr positiv über die sehr gute und kompetente Zusammenarbeit mit SCALTEL und NOTIFIER sowie das hohe Engagement der Mitarbeiter beider Unternehmen, das die reibungslose Installation und Umstellung erst ermöglicht hat.