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Wir möchten Sie über die bevorstehende Notwendigkeit eines Updates Ihres Systems auf die neueste Version der AgileIQ-Software 3.4.6 informieren. Bitte beachten Sie: Die aktuelle Softwareversion AgileIQ 3.4.5 wird nach dem 1. Februar 2019 nicht mehr starten.                                                        Wir möchten Sie über die bevorstehende Notwendigkeit eines Updates Ihres Systems auf die neueste Version der AgileIQ-Software 3.4.6 informieren. Bitte beachten Sie: Die aktuelle Softwareversion AgileIQ 3.4.5 wird nach dem 1. Februar 2019 nicht mehr starten.                                                        Wir möchten Sie über die bevorstehende Notwendigkeit eines Updates Ihres Systems auf die neueste Version der AgileIQ-Software 3.4.6 informieren. Bitte beachten Sie: Die aktuelle Softwareversion AgileIQ 3.4.5 wird nach dem 1. Februar 2019 nicht mehr starten.                                                        Wir möchten Sie über die bevorstehende Notwendigkeit eines Updates Ihres Systems auf die neueste Version der AgileIQ-Software 3.4.6 informieren. Bitte beachten Sie: Die aktuelle Softwareversion AgileIQ 3.4.5 wird nach dem 1. Februar 2019 nicht mehr starten.

Impfstoffwerk Dessau - Tornau: Sicherheit in Reinsträumen


Die Erzeugung und Bereitstellung von pharmazeutischen Produkten und Wirkstoffen erfordert ein hohes Maß an Qualität. Um diese Qualitätsansprüche zu sichern, ist ein kompetentes Qualitätsmanagement und eine effiziente Organisation notwendig. Hierfür steht seit mehr als 80 Jahren das Impfstoffwerk Dessau-Tornau GmbH (IDT), das qualitativ hochwertige Tierimpfstoffe und Tierarzneimittel entwickelt, produziert und in Deutschland sowie in zahlreichen Ländern dieser Welt vertreibt.

IDT ein mittelständisches, konzernunabhängiges Unternehmen der Pharmabranche, integriert in die Klocke-Firmengruppe, die als Lohnfertiger für die pharmazeutische und kosmetische Industrie weit über die Ländergrenzen hinaus bekannt ist.

Insgesamt rund 520 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter realisierten einen Umsatz von rund 61 Mio. € im Jahr 2005. Gemeinsam mit der Standortgesellschaft TEW Technik-Energie-Wasser-Servicegesellschaft sind 700 Mitarbeiter am Pharmastandort Tornau tätig.

Aufgrund der enorm gestiegenen Anforderungen an die Produktionskapazitäten, wurden ab Mitte der neunziger Jahre Neu- bzw. Umbauten notwendig, wofür natürlich auch ein neues Brandschutzkonzept erstellt werden musste. Im Ergebnis öffentlicher Ausschreibungen wurden bei den Rekonstruktionen anfänglich Brandmeldeanlagen anderer Hersteller installiert. Nachdem aber auch eine NOTIFIER-BMA gebaut wurde, zeigten sich deren Vorteile im Anschaffungspreis, bei der Zuverlässigkeit der BMA und deren Wartungskosten. In der Folge konnte sich die Firma B + M Sicherheitstechnik Halle GmbH mit dem Produkt NOTIFIER in den Bieterverfahren stets durchsetzen.

Mit der Planung der Brandmeldeanlagen wurde in der zurückliegenden Zeit das Ingenieurbüro Schröder, welches in Zerbst ansässig ist, beauftragt. Herr Dipl.Ing. Dieter Rehfeld nutzte die Möglickeiten, sich als verantwortlicher Fachplaner, bei der Lösung schwieriger Details der Brandmeldetechnik, mit Herrn Dipl.Ing. W. Reichelt (NOTIFIER) abzustimmen - galt es doch, für die Produktionskomplexe automatische Brandmelder zu bestimmen, die optimal mit dem Produktionsprozess harmonieren und Falschalarmquellen von vornherein zu erkennen.

Aber auch die Verknüpfung (Brandfallsteuerung) der BMA mit anderen technische Systemen war in Betracht zu ziehen, nicht zu letzt auch die Herstellung des Netzwerkes der Brandmelderzentralen. So wurde auf einem riesigen Gelände, mit einer Grundfläche von ca. 65ha, ein Gebäudekomplex nach dem anderen mit modernster Brandmeldetechnik geplant und hergestellt. Seit über 12 Jahren arbeiten Notifier und die die B+M Sicherheitstechnik Halle GmbH zusammen und haben in dieser Zeit gemeinsam weit über 300 anspruchsvolle Brandschutz-Projekte realisiert.

Als nach DIN EN ISO 9001 vom VdS zertifiziertes Unternehmen, bietet B+M Sicherheitstechnik Halle GmbH die komplette Betreuung von der Beratung über die Montage bis hin zum 24-Stunden Bereitschaftsdienst an. Bundesweit werden derzeit 50 Mitarbeiter beschäftigt, welche durch regelmäßige Produktschulungen und Weiterbildungen ständig auf dem neuesten Stand der Technik sind.


Die Nutzung der verschiedenen Gebäude am Standort ist sehr unterschiedlich. Daher musste auch das Brandschutzkonzept flexibel den jeweiligen Arbeitsumgebungen entsprechen. Bei einer ersten Analyse wurden die nachfolgenden Gebäudetypen definiert:

  • Pharmazeutische- und Impfstoffproduktion: ursprüngliches Gebäude entkernt und Einbau einer Reinstraumlösung (Raum im Raum System)
  • Pharmazeutische- und Impfstoffproduktion: Reinstraumlösungen beim Neubau
  • Konfektionierung & Lager
  • Forschung, Entwicklung & Qualitätskontrolle
  • Verwaltung

Entkernung und Einbau von Reinstraumlösungen


Unterschiedliche Arbeitsreiche erforderten, dass in diesen Gebäuden auch sehr unterschiedliche Brandmeldesysteme eingesetzt wurden. Durch das "Raum im Raum System" entstanden in den Reinstraumbereichen Hohlräume zwischen den Decken, in die Notifier Rauchansaugsyteme installiert wurden. Arbeitsbereiche mit vermehrtem Dampfaustritt, also z.B. in der Nähe von Autoklaven, wurden mit Notifier Wärmediffernzialmeldern vom Typ FDX-551 REM ausgestattet. Die restliche Produktion wird durch Mehrfachsensorrauchmelder vom Typ SDX-751 TEM überwacht, weniger sensible Bereiche, wie z.B. Büros, erhielten optische Melder vom Typ SDX-751 EM.

Reinstraumlösungen beim Neubau


Die Produktionsabläufe in den Neubauten unterscheiden sich nicht wesentlich von den vorweg beschriebenen kernsanierten Bauwerken. Der Unterschied besteht hier in der einfacher zu realisierenden Bauweise und dementsprechend einer einfacheren Installation der Brandmeldersystemen. Genau wie in den entkernten Gebäuden wurden auch hier unterschiedliche Systeme eingesetzt, die je nach Anforderung der Arbeitsumgebung differierten.

Konfektionierung & Lager


Hier werden Präparate gesichtet, gekennzeichnet und verpackt. Danach gehen Sie in ein computergesteuertes Hochregallager, wo Sie je nach Bedarf abgerufen werden können. Überwacht wird entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen durch Rauchansaugsysteme, optische und optisch-thermische Melder.

Forschung, Entwicklung & Qualitätskontrolle


Diese Gebäude bestehen hauptsächlich aus vielen kleinen Räumen, ausgestattet mit Reinstraumtechnik. Bedingt durch die saubere Luft benötigt man ein sehr empfindliches Früherkennungssystem, da die Konzentration der Brandalarm auslösenden Rauchpartikel durch die Luftfilterung sehr gering ist. Zum Einsatz kommen zwei miteinander gekoppelte Systeme in Form von Notifier Rauchansaugsystemen und Mehrfachsensorrauchmelder vom Typ SDX-751 TEM

Verwaltung


Diese hauptsächlich aus Büros bestehenden Gebäudeteile werden größtenteils durch optische Melder vom Typ SDX-751 EM überwacht. In Küchen- und Lagerbereichen sind Mehrfachsensorrauchmelder vom Typ SDX-751 TEM installiert.

Im Alarmfall


Die zentrale Steuerung der Anlage findet im Leitstand des Unternehmens durch eine Notifier Brandmelderzentrale vom Typ NF 5000 statt. Im Alarmfall gibt es hier sowie bei der Feuerwehr eine Aufschaltung, die sofort den Gefahrenherd lokalisiert.

Wenn die Feuerwehr eintrifft erhält sie eine Laufkarte, die sie sicher und schnell zu dem betroffenen Gebäude führt.

Im Eingangsbereich von jedem Gebäude befindet sich ein Feuerwehranzeigetableau, auf dem der Brandherd exakt angezeigt wird. Im Ernstfall helfen Peripheriemodule ein Entstehen und Ausbreiten des Brandes zu verhindern. So ist z.B. das Abschalten von Belüftungsanlagen, die auf einer Matrix angezeigt werden ohne Probleme möglich.

Eine ELA Anlage informiert die Mitarbeiter in den betroffenen Arbeitsbereichen über ein akustisches Signal und fordert sie auf die vorgeschriebenen Fluchtwege aufzusuchen.

Auch in den nächsten Jahren sind Erweiterungen am ausbaufähigen Pharmastandort in Tornau geplant, die Dank der vorliegenden Notifier Netzwerktechnik ohne Probleme eingebunden werden können.

Arbeiten in Reinsträumen
Arbeiten in Reinsträumen
Zentraler Schaltschrank
Zentraler Schaltschrank
Laborflur
Laborflur
Haben den Durchblick: Olaf Baumeister Fa. BM, Wolfgang Reichelt Fa. Notifier, Jürgen Dietz Fa. IDT, Dieter Rehfeld Ingenieurbüro Schröder (v.l.n.r.)
Haben den Durchblick: Olaf Baumeister Fa. BM, Wolfgang Reichelt Fa. Notifier, Jürgen Dietz Fa. IDT, Dieter Rehfeld Ingenieurbüro Schröder (v.l.n.r.)