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Auf den Spuren von Nassau und Oranien

Brandschutz im Oberen Schloss Siegen - Stammsitz des Hauses Nassau


Siegen liegt im Siegerland, auf sieben Bergen oberhalb der Sieg. Nördlich schließt sich das Sauerland an, im Nordosten das Rothaargebirge, südlich der Westerwald und im Westen das Wildenburger Land. Siegen, heute eine Großstadt mit über 110.000 Einwohnern, ist Mittelpunkt als Wirtschafts-, Einkaufs-, Kongress- und Universitätsstadt für eine Region von mehr als 600.000 Menschen. Die geschichtliche Tradition Siegens beruht nicht nur auf der seit etwa 500 vor Christus nachweislichen Eisenerzförderung und -verarbeitung, sondern auch auf den dynastischen Verbindungen zu den Häusern Nassau und Oranien.

Das Objekt - Oberes Schloss


Das Obere Schloss, eine wehrhafte Höhenburg, liegt auf dem Siegberg und wurde 1259 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter war es die Stammburg des Hauses Nassau. Seit 1905 befindet sich hier das Siegerlandmuseum, wo man neben Zeugnissen aus der Region auch zahlreiche wertvolle Gemälde findet. Den Schwerpunkt bilden dabei Arbeiten des wohl bekanntesten Sohns der Stadt, Peter Paul Rubens.

Zudem befindet sich hier eine umfangreiche Porträtsammlung der Nassauer und Oranier. Das Dachgeschoss ist der Wohnkultur des 19. Jahrhunderts gewidmet. Eine Küche aus dem Siegerland, eine Schlafstube und zahlreiche Möbel aus der Biedermeierzeit vermitteln einen Eindruck vom Leben in der Region. Alles in allem beinhaltet das Obere Schloss eine Vielzahl von Kunstgegenständen, die bei einem Brand für die Nachwelt unwiderruflich verloren wären. Grund genug, dass sich nach einem glimpflich verlaufenden Blitzeinschlag im Jahr 2004 die Frage eines umfassenden Brandschutzes für das denkmalgeschützte Gebäude ergab.

Eine anspruchsvolle Aufgabe


Im Rahmen einer Ausschreibung und den damit verbundenen Renovierungsmaßnahmen erhielt das Siegener Unternehmen Emil Weber zusammen mit Notifier by Honeywell den Auftrag für das geschichtsträchtige Gebäude ein Brandschutzkonzept zu erstellen.

Seit 1920 bietet das dynamische Familienunternehmen Emil Weber umfassende Dienstleistungen auf den Gebieten der Informations- und Kommunikationstechnik, wozu natürlich auch modernste Brandmeldeanlagen zählen. Über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten einen Full-Service rund um die Uhr. Die Emil Weber GmbH & Co. KG ist eingetragenes Mitglied des Bundesverbands Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen, alle Dienstleistungen sind selbstverständlich BHE und VdS geprüft und erfolgreich zertifiziert.

Die Umsetzung


Die Planung und Installation einer modernen Brandmeldeanlage in historischen Gebäuden ist eine besondere Herausforderung.

Hierzu zählen komplizierte Bausubstanzen, eine unübersichtliche und verwinkelte Architektur sowie, bedingt durch den Denkmalschutz, enorme bautechnische Auflagen.

Die Überwachung des historischen Gebäudes wird durch automatische NOTIFIER Melder vom Typ SDX 751-EM gewährleistet. Der SDX 751-EM ist ein intelligenter, optischer Rauchmelder für den Notifier - Ringbus.

Geprüft nach DIN EN54-7, eignet sich der Melder mit seiner extrem flachen Bauweise hervorragend für architektonisch anspruchsvolle und denkmalgeschützte Umgebungen. Seine einfache Installation, eine automatische Wartungsanzeige sowie lokale Test- und Messmöglichkeiten, machten diesen NOTIFIER Melder zur ersten Wahl bei der Installation der Brandmeldeanlage im Oberen Schloss. Für die Steuerung der Anlage wurde eine NOTIFIER Brandmelderzentrale des Typs NF 3000 ausgewählt, die in 4 Ringen aufgeteilt wurde.

Im Alarmfall wird neben den zahlreichen Ansteuerungen an die Haustechnik selbstverständlich auch die Feuerwehr gerufen. In der Brandmelderzentrale (BMZ) informiert sich die Feuerwehr mittels der Feuerwehrlaufkarten über die genaue Position des möglichen Brandherdes um diesen so schnell wie möglich zu erreichen. Seit der Installation der neuen NOTIFIER Brandmeldeanlage ist im Schloss kein Brand mehr ausgebrochen, doch regelmäßig durchgeführte Brandsimulationen haben gezeigt, dass die Anlage einwandfrei arbeitet.

Die Renovierung und Instandhaltung von historischen Gebäuden kostet Geld.


Fördergelder hierfür fließen nur im begrenzten Rahmen. So gibt es im Oberen Schloss noch genügend zu tun; als nächstes Projekt ist ein Funk-Brandmeldesystem für die gotische Halle geplant.

Kunstschätze im Oberen Schloß
Kunstschätze im Oberen Schloß
v.l.n.r.: Herr Rainer Polch, Notifier; Frau Margot Meschkat, Oberes Schloß; Herr Carsten Domagalla, Fa. Emil Weber
v.l.n.r.: Herr Rainer Polch, Notifier; Frau Margot Meschkat, Oberes Schloß; Herr Carsten Domagalla, Fa. Emil Weber